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Nr. 2 - Juli 2009


Sehr geehrte Damen und Herren,

wie stark hängen individuelle Zufriedenheit sowie gesellschaftliche und politische Stabilität von Wirtschaftswachstum und materieller Wohlstandsmehrung ab?
Unter anderem diese Frage behandelt die zweite Ausgabe des Newsletters des Denkwerks Zukunft.



Im aktuellen Newsletter finden Sie folgende Themen:

Aktivitäten

Denkwerk Zukunft untersucht Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum
    und politischer Stabilität
Gegenwärtige Ernährungsgewohnheiten - langfristig sinkende Lebensqualität
Steigende Lebensmittelpreise: Drohen soziale Spannungen?
Wirtschaftswachstum und Zufriedenheit entkoppeln sich zunehmend

Inspiration

Leuchtturm: Mehr Demokratie durch soziales Engagement

Termine

Konferenz: "Wohlstand ohne Wirtschaftswachstum"

Presse

"Sie hätten früher Feierabend"

Denk-Zahl

4 Atomkraftwerke
Aktivitäten
Denkkreis Funktionsfähigkeit bei seiner 1. Sitzung

Denkwerk Zukunft untersucht Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und politischer Stabilität

Sollte die Wirtschaftskraft langfristig sinken, steigt das Risiko gesellschaftlicher und politischer Instabilität. Dies auch deshalb, weil Teile der Bevölkerung zunehmend bestrebt sein werden, bestehende Ansprüche und Privilegien auf Kosten anderer zu verteidigen. Um dies zu vermeiden, müssen - so der Denkkreis "Funktionsfähigkeit der Gesellschaft" auf seiner ersten Sitzung - etwaige materielle Verluste möglichst gleichmäßig auf alle Bevölkerungsgruppen verteilt werden.

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fette Pommes Frites

Gegenwärtige Ernährungsgewohnheiten - langfristig sinkende Lebensqualität

Eine das Wohlbefinden fördernde Ernährung und Esskultur kann materielle Verluste auch in anderen Lebensbereichen ausgleichen. Dies ist ein Ergebnis der zweiten Sitzung des Denkkreises "Lebens-Mittel". Gegenwärtig beeinträchtigen viele Ernährungsgewohnheiten jedoch das Wohlbefinden zahlreicher Menschen, auch wenn sie kurzfristig deren Bedürfnis nach Geschmack, Bequemlichkeit, Alltagstauglichkeit und Zeitgewinn befriedigen.

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Entwicklung der Verbraucherpreise 1996 - 2009

Steigende Lebensmittelpreise: Drohen soziale Spannungen?

Künftig drohen infolge voraussichtlich steigender Lebensmittelpreise nicht nur in Entwicklungsländern, sondern auch in Deutschland und anderen westlichen Industrieländern soziale Spannungen. Die Gründe hierfür werden im ersten Thesenpapier des Denkkreises "Lebens-Mittel" anschaulich und faktenreich dargelegt.

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Logo Ernst Freiberger-Stiftung

Wirtschaftswachstum und Zufriedenheit entkoppeln sich zunehmend

Materieller Wohlstand erhöht die Zufriedenheit von Menschen. Allerdings schwächt sich der Zusammenhang mit steigenden Einkommen ab. Außerdem gehen steigende Einkommen zunehmend mit Verlusten anderer Quellen der Zufriedenheit einher. Dies ist - so die Arbeitsgruppe "Zufriedenheit" des Ameranger Disputs der Ernst Freiberger-Stiftung unter der Leitung von Meinhard Miegel auf ihrer ersten Sitzung - ein Grund, warum die individuelle Zufriedenheit in westlichen Gesellschaften nicht mehr zunimmt.
( Achtung! Benutzername und Kennwort: freiberger)

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Inspiration
Stärkung von sozialer Verantwortung und Demokratieverständnis

Leuchtturm: Mehr Demokratie durch soziales Engagement

Immer weniger Jungendliche interessieren sich für gesellschaftliche und politische Zusammenhänge. Mit der Initiative "Service-Learning - Lernen durch Engagement" will die Freudenberg Stiftung im Rahmen ihres Schwerpunktes "Demokratische Kultur in Schule und Gemeinde" soziale Verantwortung und Demokratieverständnis von Kindern und Jugendlichen stärken.

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Termine

1. Konferenz des Denkerks Zukunft am 30. November 2009

"Wohlstand ohne Wirtschaftswachstum"

Wohlstand ist für westliche Gesellschaften weitgehend gleichbedeutend mit Wirtschaftswachstum. Doch der Zusammenhang zwischen Wachstum und Wohlstand wird immer lockerer. Manchmal wirkt Wirtschaftswachstum inzwischen sogar wohlstandsvernichtend. Wie kann das Wohlstandsverständnis verbreitert werden? Hierüber soll auf der ersten Konferenz des Denkwerks Zukunft am 30. November 2009 in Berlin diskutiert werden.

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Presse

"Sie hätten früher Feierabend"

In der Zeitschirft Focus sagt der Vorstandsvorsitzende des Denkwerks Zukunft Meinhard Miegel ein Ende immerwährenden Wirtschaftswachstums voraus. Das heißt jedoch nicht, dass kein wirtschaftlicher Fortschritt mehr stattfindet. Auch in einer Wirtschaft ohne Wachstum wird es neue Produkte und Dienste geben, werden sich einzelne Unternehmen und Wirtschaftszweige weiter dynamisch entwickeln. Nur, alle Unternehmen und Branchen zusammen genommen, werden nicht mehr produzieren als bisher.

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Denk-Zahl

4 Atomkraftwerke

- rund 33 Terrawattstunden Strom - benötigen die privaten Haushalte in Deutschland jährlich allein für den Betrieb ihrer elektronischen Geräte. Der größte Anteil hiervon entfällt auf Computer, Laptops und TV-Geräte. Weitere Stromfresser sind Spiele-Konsolen, HiFi-Anlagen und Telefone. Und der elektronische Strombedarf der privaten Haushalte wächst zügig weiter. Zwar kaufen viele Verbraucher zunehmend effizientere Endgeräte. Der Einspareffekt wird jedoch durch immer mehr, immer größere und immer leistungsfähigere Geräte wieder zunichte gemacht. Bis 2020 dürfte der private Stromverbrauch für elektronische Geräte nach einer Prognose des Fraunhofer Instituts sogar um etwa ein Viertel zunehmen. Dies entspricht einem weiteren mittelgroßen Atomkraftwerk. Weltweit wird sich Berechnungen der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge der Stromverbrauch der privaten Haushalte für elektronische Geräte bis 2022 sogar verdoppeln. Hierfür müssten - werden die deutschen Referenzwerte zugrunde gelegt - mehr als 60 Atomkraftwerke zusätzlich ans Netz gehen.
Quelle: Eigene überschlägige Berechnungen basierend auf Fraunhofer Institut (2009) und IEA (2009)[,

Weiterführende Informationen zum Denkwerk Zukunft und seinen Aktivitäten erhalten Sie auf unserer Website www.denkwerkzukunft.de oder bei unserer Presseabteilung. Stefanie Wahl // Telefon: +49 (0)228 372044 // E-Mail: kontakt@denkwerkzukunft.de

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